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Epidemiologie von Brustkrebs

März 8th, 2012 · Keine Kommentare

Brustkrebs Epidemiologie

Das Mammakarzinom ist die am häufigsten neu auftretende bösartige Krebserkrankung der Frauen. Im Vergleich zu anderen Krebsarten sind rund 28% aller Krebspatientinnen von Brustkrebs betroffen. Es ist damit international bei Frauen sowohl die häufigste Krebsart als auch die häufigste Todesursache.

Wie viele Menschen erkranken an Brustkrebs?

Etwa 57.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an einem Mammakarzinom, was wiederum bedeutet, dass bei nahezu jeder 10. Frau irgendwann Brustkrebs auftritt. Diese Zahl an Neuerkrankungen nimmt seit 1980 stetig zu. Jedoch kann dagegen auch verzeichnet werden, dass dank immer besser werdender Behandlungsmethoden und Vorsorgemaßnahmen zur Früherkennung die Rate der Todesfälle seit ca. 20 Jahren leicht sinkt.

Wie tödlich ist die Krankheit?

Jährlich vertserben in Deutschland rund 17.500 Frauen an den Folgen eines Mammakarzinoms, was ungefähr einem Drittel der Neuerkrankungen entspricht. Damit kann eine Letalität (Wahrscheinlichkeit durch den Brustkrebs zu sterben) von etwa 30% festgesetzt werden. Das sind dann unter Einbezug aller Sterbeursachen 3,9% der weiblichen Verstorbenen.

Wer ist besonders gefährdet?

Das durchschnittliche Erkrankungsalter beträgt 63 Jahre, wobei die Neuerkrankungen gehäuft um das 40. Lebensjahr bzw. nach dem Klimakterium auftreten. Allerdings können auch jüngere Frauen von Brustkrebs betroffen sein. Rund 1,6% aller neu an Brustkrebs erkrankten Frauen sind unter 35 Jahren.

Sind nur Frauen betroffen?

Auch Männer können am Mammakarzinom erkranken. Jedoch liegt bei ihnen die Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland unter 400, die Zahl der daran Verstorbenen bei etwa 200. Damit liegt die Mortalitätsrate bei Männern deutlich höher. Ursache hierfür ist wahrscheinlich die Tatsache, dass die Diagnose häufig erst sehr spät gestellt wird, da sich Betroffene oft nicht über die Möglichkeit einer solchen Erkrankung bewusst sind oder sich für die Symptome schämen und deshalb nicht zum Arzt gehen. Trotzdem sind die Heilungschancen prinzipiell genau so hoch wie bei Frauen.

Quelle

Tags: Allgemein